Hardware - Drucker und ihre Funktionsweisen
Mit
Einführung der Computertechnologie wurde es auch
notwendig, die digital gespeicherten Informationen automatisiert
auf Papier bringen zu können. Hierbei dienten natürlich
die mechanischen Schreibmaschinen als Vorbild und so entstanden
relativ schnell halbelektronische Drucker wie beispielsweise
die Ketten- oder auch Nadeldrucker. Wie bei einer mechanischen
Schreibmaschine auch haben diese Druckertypen allerdings
den Nachteil, dass sie bei der hohen Anschlaggeschwindigkeit
Lautstärken von über 100 Dezibel erreichen konnten.
"Schutzhauben" waren notwendig, um die Druckergeräusche
auf einem erträglichen Geräuschpegel zu halten.
Ketten oder Nadeldrucker hatten auch den Nachteil, dass
sie überwiegend nur Texte drucken konnten und diese
im Ausdruck relativ unscharf waren.
Die heute wohl am häufigsten eingesetzten Drucker
dürften wohl die so genannten Tintenstrahldrucker
sein. Diese Drucker kommen wegen ihrer relativ geringen
Anschaffungskosten vor allem im privaten Bereich zum
Einsatz. Tintenstrahldrucker haben zudem den Vorteil,
dass sie ein scharfes Druckbild erzeugen und dass die
Druckaufträge in Farbe ausgedruckt werden können.
Außerdem kann so gut wie jedes Element im Druck
dargestellt werden. Tintenstrahldrucker werden heute
unter anderem sehr häufig beim Ausdruck von Farbfotos
verwendet. Die wesentlichen Nachteile bei Tintenstrahldruckern
liegen bei den hohen Folgekosten der Druckerpatronen
sowie bei der Feuchtempfindlichkeit der Ausdrucke.
Im kommerziellen Bereich (Büro, Behörden)
werden heute vornehmlich Laserdrucker eingesetzt. Laserdrucker
funktionieren ähnlich wie moderne Fotokopierer.
Beim Druck wird der Tonerstaub durch eine elektrostatische
Aufladung auf eine Fixierwalze gebracht und mittels
Laserthermik aufs Papier gedruckt. Der auf diese Weise
aufs Papier aufgebrachte Toner ist sehr resistent; die
Ausdrucke sind sehr scharf und es lassen sich (bei Farblaserdrucker)
alle Farbvarianten in höchster Qualität ausdrucken.
Außerdem sind diese Drucker beim Ausdruck relativ
schnell; gute Drucker drucken pro Minute etwa 30 Seiten.
Im Handel sowie bei den Verkehrsbetrieben kommen ganz
andere Drucker zum Einsatz, nämlich Thermodrucker.
Thermodrucker benötigen zum Ausdruck spezielles
Papier, sei es als Trägermaterial oder als Folie
zum Einschmelzen der zu druckenden Elemente auf normalem
Druckerpapier. Thermodrucker erzeugen das jeweilige
Druckbild alleine durch Hitze. Hierbei reagiert das
Druckerpapier oder auch die Folie. In der Weiterentwicklung
der Thermotransferdrucker, zerstauben so genannte Thermosublimationsdrucker
die Farbe von der Folie zu Gas und dieser setzt sich
dann auf das Druckpapier ab. Thermodrucker kamen früher
bei sehr günstigen Faxgeräten zum Einsatz,
heute allerdings mehr bei Kassen (Kassenbelege, Tankquittungen
usw.) aber auch bei Verkehrsbetrieben für Fahrscheine.
Höherwertige Thermosublimationsdrucker werden auch
für den Druck von Plastikkarten eingesetzt.
|